Keine Frau muss in den Wechseljahren leiden!
Hormontherapie und neue Behandlungsoptionen in den Wechseljahren
Die
Wechseljahre bringen für viele Frauen belastende Symptome mit sich –
insbesondere Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die den Alltag erheblich
beeinträchtigen können. Lange Zeit galt die Hormontherapie (HRT) als nahezu
einzige wirksame Behandlungsoption bei diesen sogenannten vasomotorischen
Symptomen (VMS). Doch viele Frauen stehen dieser Therapieform skeptisch
gegenüber, oft aufgrund von Ängsten vor Nebenwirkungen oder aufgrund negativer
Berichterstattung aus der Vergangenheit.
Die gute
Nachricht: Inzwischen stehen zunehmend nicht-hormonelle Alternativen zur
Verfügung, die neue Möglichkeiten in der Behandlung eröffnen. Doch welche
Therapie ist für welche Frau am besten geeignet? Dieser Blogbeitrag gibt Ihnen
einen fundierten Überblick über die verschiedenen Behandlungsoptionen – von der
klassischen Hormontherapie über moderne nicht-hormonelle Medikamente bis hin zu
Lebensstilmaßnahmen. Sie erfahren, wer von welcher Therapie profitiert, welche
Risiken realistisch einzuschätzen sind und wie Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin
die für Sie passende Entscheidung treffen können.
Wichtig zu
wissen: Es handelt sich bei der Hormontherapie nicht um ein
Lifestyle-Medikament, sondern um eine symptomorientierte Behandlung. Wenn Sie
unter Beschwerden leiden, gibt es heute vielfältige und sichere Möglichkeiten,
Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Die
Hormontherapie: Effektiv und sicherer als ihr Ruf
Die
Hormontherapie (HRT) ist nach wie vor die effektivste Behandlungsoption bei
vasomotorischen Symptomen wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Dr. Nele
Freerksen-Kirschner, Gynäkologin und Menopause-Spezialistin vom
Universitätsklinikum Aachen, betont im Gespräch mit Medscape den besonderen
Vorteil der HRT: Sie lindert nicht nur die vasomotorischen Symptome, sondern
hilft auch bei weiteren menopausalen Beschwerden, unter denen Frauen in den
Wechseljahren häufig leiden.
Viele Frauen
lehnen eine Hormontherapie jedoch ab – oft aus Sorge vor Nebenwirkungen oder
wegen der negativen Schlagzeilen, die die Therapie seit der ersten
WHI-Veröffentlichung (Women's Health Initiative) Anfang der 2000er-Jahre
begleitet haben. Diese Studie hatte damals für große Verunsicherung gesorgt.
Doch die Ängste sind verständlich, aber oft unbegründet, so die Expertin.
Entscheidend ist eine individuelle Aufklärung über Nutzen und Risiken, die Ihr
Alter, bestehende Vorerkrankungen und die geplante Behandlungsdauer
berücksichtigt.
Besonders
wichtig: Auch die Art der Anwendung spielt eine wichtige Rolle. Gerade Frauen
mit erhöhtem Thromboserisiko oder vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen
können von einer transdermalen Anwendung (über die Haut, etwa als Gel oder
Pflaster) profitieren. Diese geht in den üblichen Dosierungen vermutlich nicht
mit einem erhöhten thromboembolischen Risiko einher – im Gegensatz zur oralen
Einnahme in Tablettenform.
Die modernen
Präparate enthalten meist bioidentisches Estradiol und mikronisiertes
Progesteron oder Gestagene mit günstigem Sicherheitsprofil. Diese
Zusammensetzungen sind deutlich besser verträglich als die älteren Präparate,
die in den ursprünglichen Studien verwendet wurden.
Das
richtige Zeitfenster nutzen: Window of Opportunity
Eine
wichtige Erkenntnis der modernen Wechseljahresforschung betrifft das optimale
Zeitfenster für den Beginn einer Hormontherapie. Eine kürzlich in der
renommierten Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine publizierte Sekundäranalyse
der WHI-Studie zeigt: Das Risiko für atherosklerotische kardiovaskuläre
Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Gefäßverkalkung) ist bei Frauen
zwischen 50 und 59 Jahren durch eine HRT nicht signifikant erhöht. Erst
jenseits des 70. Lebensjahres nahm das Risiko zu.
Die Autoren
der Studie empfehlen daher die Hormontherapie im sogenannten „Window of
Opportunity" – also in den ersten Jahren nach der Menopause. Dr.
Freerksen-Kirschner bestätigt: „Diese Daten bestätigen, was wir schon lange
wissen. Das kardiovaskuläre Risiko steigt mit zunehmendem Alter, aber bei
jüngeren postmenopausalen Frauen ist eine HRT nach entsprechender
Risikoabwägung sicher und effektiv."
Was bedeutet
das konkret für Sie? Wenn Sie sich in der frühen Phase nach der Menopause
befinden und unter Beschwerden leiden, ist dies der ideale Zeitpunkt, um mit
Ihrer Ärztin über eine mögliche Hormontherapie zu sprechen. Je früher die
Symptome beginnen, desto früher sollte auch die Behandlung erwogen werden – und
desto länger kann eine Therapie erforderlich sein, da die Beschwerden häufig
Jahre andauern.
Wichtig ist
eine regelmäßige Reevaluation: Brauchen Sie die Hormone noch? Brauchen Sie sie
in dieser Dosierung, oder kann man reduzieren? Das Absetzen kann individuell
erfolgen – sowohl schrittweise als auch abrupt, je nach Ihrer persönlichen
Situation und Präferenz. Viele Frauen bevorzugen ein Ausschleichen der Hormone,
um erneute Wechseljahresbeschwerden bei abruptem Absetzen zu vermeiden.
Brustkrebsrisiko:
Was Sie wirklich wissen sollten
Die Sorge
vor einem erhöhten Brustkrebsrisiko ist einer der Hauptgründe, warum viele
Frauen eine Hormontherapie ablehnen. Doch wie ist dieses Risiko realistisch
einzuschätzen? Laut der derzeit in Überarbeitung befindlichen S3-Leitlinie zur
Peri- und Postmenopause von 2020 kann sowohl eine kombinierte
Estrogen-Gestagen-Therapie (EPT) als auch eine Estrogen-Monotherapie (ET) zu
einer geringen oder keiner Erhöhung des Brustkrebsrisikos führen.
Entscheidend
zu wissen: Die mögliche Risikoerhöhung hängt von der Zusammensetzung der
Hormone, der Dosierung und der Behandlungsdauer ab – und sie nimmt nach
Absetzen der Therapie wieder ab. „Das Brustkrebsrisiko unter kombinierter HRT
ist nach aktuellem Kenntnisstand vor allem gestagenbedingt", erklärt Dr.
Freerksen-Kirschner. Das bedeutet: Der Gestagen-Anteil in der kombinierten
Therapie scheint hauptverantwortlich für eine mögliche Risikoerhöhung zu sein.
Warum
benötigen manche Frauen überhaupt ein Gestagen? Frauen mit intakter Gebärmutter
müssen ein Gestagen einnehmen, um eine Endometriumhyperplasie (übermäßiges
Wachstum der Gebärmutterschleimhaut) und ein Endometriumkarzinom
(Gebärmutterkörperkrebs) zu verhindern. Diese Schutzfunktion ist unverzichtbar.
Die gute Nachricht: Die modernen Präparate enthalten meist bioidentisches
Estradiol und mikronisiertes Progesteron oder Gestagene mit günstigem
Sicherheitsprofil in Bezug auf das Brustkrebsrisiko.
Das absolute
Risiko ist zudem gering: Auch wenn statistisch eine leichte Erhöhung
nachweisbar sein kann, bleibt das Gesamtrisiko für die meisten Frauen niedrig.
Wichtig ist, dass Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin Ihr individuelles Risikoprofil
besprechen – unter Berücksichtigung von Familiengeschichte, Vorerkrankungen und
persönlichen Risikofaktoren. So können Sie eine informierte Entscheidung
treffen.
Bijuva:
Eine innovative Option der Hormonersatztherapie
Mit der
Zulassung von Bijuva steht Frauen in Deutschland eine neue, vielversprechende
Option für die Hormonersatztherapie (HRT) zur Verfügung. Dieses Präparat ist
das erste oral einzunehmende, kombinierte bioidentische Hormonpräparat, das
sowohl 17β-Estradiol als auch mikronisiertes Progesteron enthält. Es adressiert
damit wichtige Aspekte der modernen HRT, indem es die physiologisch identischen
Hormone in einer praktischen Darreichungsform vereint.
Bijuva
liefert bioidentisches 17β-Estradiol, das die typischen
Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und
Stimmungsschwankungen effektiv lindert und dem Knochenschwund vorbeugt. Das
enthaltene mikronisierte Progesteron schützt bei Frauen mit intakter
Gebärmutter die Gebärmutterschleimhaut vor einer übermäßigen Verdickung
(Endometriumhyperplasie), einer potenziellen Vorstufe von
Gebärmutterkörperkrebs. Durch die orale Verabreichung dieser bioidentischen
Komponenten in einer einzigen Kapsel bietet Bijuva eine bequeme und
gleichzeitig umfassende Therapieoption.
- Bioidentische Hormone: Enthält 17β-Estradiol und
mikronisiertes Progesteron, die den körpereigenen Hormonen chemisch
identisch sind.
- Kombinationspräparat: Beide Hormone sind in einer
einzigen Kapsel enthalten, was die Einnahme vereinfacht und die Compliance
verbessert.
- Endometrialer Schutz: Das mikronisierte Progesteron
bietet effektiven Schutz vor Endometriumhyperplasie bei Frauen mit
Gebärmutter.
- Orale Anwendung: Bietet eine bequeme
Einnahmeform für Frauen, die orale Präparate bevorzugen.
- Potenziell günstigeres Profil: Mikronisiertes Progesteron wird
oft mit einem günstigeren Sicherheitsprofil im Vergleich zu einigen
synthetischen Gestagenen assoziiert.
Trotz der
Vorteile einer bioidentischen und kombinierten oralen Therapie bleibt eine
individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung essenziell, insbesondere hinsichtlich des
Thromboserisikos bei oralen Darreichungsformen. Auch wenn neuere Präparate ein
verbessertes Profil aufweisen, ist Bijuva nicht für alle Frauen geeignet, vor
allem wenn transdermale Optionen aufgrund spezifischer Risikofaktoren bevorzugt
werden. Eine ausführliche Beratung mit der behandelnden Ärztin ist daher
unerlässlich, um die beste Therapieentscheidung zu treffen.
Neue
nicht-hormonelle Therapieoptionen
Für Frauen,
die keine Hormone nehmen wollen oder können – etwa aufgrund eines
Mammakarzinoms oder einer anderen hormonabhängigen Tumorerkrankung –, eröffnen
neue Substanzen zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten. Bisher wurden bei
Kontraindikationen für eine Hormontherapie oft selektive
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI),
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), Clonidin oder Gabapentin
teilweise off-label (außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete) eingesetzt.
„Diese
können aber mit unterschiedlichen Nebenwirkungen einhergehen und sind zur
Behandlung von vasomotorischen Symptomen nicht so effektiv wie die HRT",
erklärt Dr. Freerksen-Kirschner. Oft hätten die Frauen trotz Behandlung
weiterhin Beschwerden. Doch die Therapielandschaft hat sich in den letzten
Jahren deutlich verbessert.
Seit 2024
ist mit Fezolinetant, einem selektiven NK-3-Rezeptorantagonisten, erstmals ein
nicht-hormoneller Wirkstoff zur gezielten Behandlung von vasomotorischen
Symptomen in Europa verfügbar. „Diese Substanz kann vasomotorische Symptome
deutlich reduzieren", betont die Expertin. „Die Wirksamkeit konnte in
mehreren Studien sehr gut belegt werden." Fezolinetant wirkt direkt im
Gehirn auf die Temperaturregulation, ohne dabei in den Hormonhaushalt
einzugreifen.
Einen
weiteren Fortschritt verspricht Elinzanetant, ein dualer NK-1/NK-3-Antagonist,
der bereits im Vereinigten Königreich zugelassen ist und nach einer positiven
Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA auch in der EU
kurz vor der Zulassung steht. Im Unterschied zu Fezolinetant, das
ausschließlich den Neurokinin-3-Rezeptor blockiert, hemmt Elinzanetant
zusätzlich auch den Neurokinin-1-Rezeptor. Durch diese duale Wirkweise werden
mehrere Signalwege beeinflusst, die an der gestörten Wärmeregulation in der
Menopause beteiligt sind.
Besonders
vielversprechend für Brustkrebspatientinnen
Ein
besonderer Durchbruch zeichnet sich für Frauen ab, die aufgrund einer
Brustkrebserkrankung keine Hormontherapie erhalten können. Sowohl für
Fezolinetant als auch für Elinzanetant ist bislang ein gesicherter Effekt auf
vasomotorische Symptome belegt. Erste Daten deuten jedoch darauf hin, dass
beide Substanzen auch Schlafstörungen in der Menopause günstig beeinflussen und
zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen könnten.
Besonders
interessant ist, dass Elinzanetant in der kürzlich veröffentlichten
Phase-3-Studie OASIS-4 auch bei Brustkrebspatientinnen unter endokriner
Therapie untersucht wurde – einer Patientinnengruppe, für die eine
Hormontherapie kontraindiziert ist. „Gerade für Frauen mit Brustkrebs ist
Elinzanetant eine exzellente Substanz", sagt Dr. Freerksen-Kirschner.
„Diese Patientinnen leiden häufig unter therapiebedingten Hitzewallungen und
brechen ihre Krebstherapie teilweise deshalb ab."
Das ist ein
entscheidender Punkt: Wenn Frauen ihre lebensnotwendige Krebstherapie aufgrund
unerträglicher Hitzewallungen abbrechen, gefährdet das ihre Heilungschancen.
Die neuen nicht-hormonellen Therapien bieten hier erstmals eine wirksame
Alternative, die es ermöglicht, die Krebsbehandlung fortzusetzen und
gleichzeitig die Lebensqualität deutlich zu verbessern.
Auch für
Fezolinetant lieferte eine Studie mit Patientinnen, die eine Kontraindikation
für eine HRT hatten, beispielsweise aufgrund eines Mammakarzinoms, positive
Ergebnisse in der Behandlung von menopausalen vasomotorischen Symptomen.
Weitere Studien, die den NK-3-Rezeptorantagonisten gezielt bei
Brustkrebspatientinnen mit therapiebedingten VMS untersuchen, laufen derzeit.
Diese Entwicklungen geben vielen Frauen neue Hoffnung auf eine effektive
Symptomkontrolle ohne Hormone.
Lebensstil
und nicht-medikamentöse Maßnahmen
Neben
medikamentösen Optionen spielt auch der Lebensstil eine Rolle im Umgang mit
vasomotorischen Symptomen. „Lebensstilmodifikationen können bei milden
Symptomen effektiv sein", erklärt Dr. Freerksen-Kirschner, „bei moderaten
bis schweren vasomotorischen Symptomen ersetzen konservative Maßnahmen aber
keine pharmakologische Therapie." Dennoch lohnt es sich, auf bestimmte
Faktoren zu achten, die die Beschwerden verstärken können.
Empfohlen
wird, Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder hohen
Alkoholkonsum zu reduzieren. Diese Faktoren können nicht nur die
Wechseljahresbeschwerden verschlimmern, sondern wirken sich auch negativ auf
Ihre allgemeine Gesundheit aus. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene
Ernährung und der Verzicht auf Nikotin können Ihr Wohlbefinden spürbar
verbessern.
Auch
Entspannungstechniken, Yoga oder Atemübungen können das subjektive Wohlbefinden
verbessern. Allerdings ist die wissenschaftliche Evidenz für eine signifikante
Reduktion der Hitzewallungen durch diese Maßnahmen begrenzt. Sie können aber
helfen, besser mit den Symptomen umzugehen und Stress zu reduzieren, der
wiederum Hitzewallungen auslösen kann.
Als einzige
nicht-medikamentöse Maßnahme mit belegtem Nutzen gilt die kognitive
Verhaltenstherapie. Sie kann helfen, die subjektive Belastung durch
Hitzewallungen zu verringern und den Umgang mit den Symptomen zu erleichtern.
Auch
pflanzliche Präparate wie Meno Harmony, Isoflavone oder Phytoöstrogene zeigten eine
gute Wirkung bei leichten bis mittleren Wechseljahresbeschwerden .
Eine neue
Studie von Meno Harmony zeigte zudem vielversprechende
Ergebnisse.
Ihre
individuelle Entscheidung: Was ist der richtige Weg für Sie?
Die Wahl der
richtigen Therapie ist eine höchst individuelle Entscheidung, die Sie gemeinsam
mit Ihrer Gynäkologin treffen sollten. Es gibt nicht die eine richtige Lösung
für alle Frauen – vielmehr hängt die optimale Behandlung von Ihren spezifischen
Beschwerden, Ihrem Alter, Ihren Vorerkrankungen, Ihren persönlichen Wünschen
und Ängsten ab. Die gute Nachricht ist: Heute stehen Ihnen mehr Optionen zur
Verfügung als je zuvor.
Wenn Sie
unter moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen leiden und sich in der
frühen Phase nach der Menopause befinden, ist die Hormontherapie nach wie vor
die effektivste Option. Bei sorgfältiger Risikoabwägung und unter
Berücksichtigung des „Window of Opportunity" ist sie für die meisten
Frauen sicher und kann neben den Hitzewallungen auch weitere menopausale
Beschwerden lindern. Moderne Präparate mit bioidentischem Estradiol und
günstigem Gestagenprofil sowie die transdermale Anwendung bieten heute deutlich
bessere Sicherheitsprofile als ältere Präparate.
Falls Sie
aus persönlichen Gründen keine Hormone nehmen möchten oder aufgrund von
Vorerkrankungen wie Brustkrebs nicht können, eröffnen die neuen
nicht-hormonellen Therapien mit Fezolinetant und dem bald verfügbaren
Elinzanetant vielversprechende Alternativen. Diese Substanzen können
vasomotorische Symptome deutlich reduzieren, ohne in den Hormonhaushalt
einzugreifen. Erste Hinweise deuten zudem darauf hin, dass sie auch
Schlafstörungen verbessern und die Lebensqualität insgesamt erhöhen können.
Bei leichten
und mittleren Beschwerden ist Meno Harmony von HBN einen vielversprechende
Alternative.
Ergänzend
können Lebensstilmodifikationen – insbesondere bei milden Symptomen – sinnvoll
sein und Ihr Wohlbefinden steigern. Wichtig ist: Lassen Sie sich nicht von
Ängsten oder veralteten Informationen verunsichern. Suchen Sie das offene
Gespräch mit Ihrer Ärztin, lassen Sie sich über alle verfügbaren Optionen
aufklären und treffen Sie gemeinsam eine informierte Entscheidung.
Wechseljahresbeschwerden müssen Sie nicht einfach hinnehmen – wirksame und
sichere Hilfe ist möglich.
Keine Frau
in den Wechseljahren muss leiden.

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