Die 10 häufigsten Fehler bei der Verordnung von SGLT2-Hemmern und GLP-1-Medikamente
SGLT2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten haben die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes grundlegend verändert. Ihr Einsatz beschränkt sich jedoch längst nicht mehr auf die Blutzuckerkontrolle: Die modernen Wirkstoffe schützen nachweislich Herz und Nieren. Sie kommen inzwischen auch bei Herzinsuffizienz sowie chronischer Nierenerkrankung zum Einsatz. Auch bei Adipositas haben sich GLP-1-RA bewährt. Im klinischen Alltag zeigen sich jedoch immer wieder Fehler, die Therapien gefährden oder Patienten unnötigen Risiken aussetzen Die Top 10 der Irrtümer: 1. Bei SGLT2-Hemmern und GLP-1-RA nur an den HbA1c-Wert denken Falsch wäre, diese Medikamente ausschließlich als blutzuckersenkende Therapien einzusetzen. Tatsächlich empfehlen aktuelle Leitlinien SGLT2-Hemmer bei chronischer Nierenerkrankung und Herzinsuffizienz inzwischen unabhängig vom HbA1c-Wert – sogar bei Patienten ohne Diabetes. Auch GLP-1-RA wie Semaglutid können das Risiko schwerer kardiovasku...