Zu viel Süße soll gar nicht schaden: Studie findet den eigentlichen Übeltäter?
Die neue Untersuchung, über die ScienceDaily unter Berufung auf die Bournemouth University berichtet, könnte für Diskussionen sorgen. Demnach führte eine Ernährung mit mehr oder weniger süß schmeckenden Lebensmitteln bei Erwachsenen weder zu einer veränderten Vorliebe für Süßes noch zu messbaren Unterschieden bei Gewicht oder Risikomarkern für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Entscheidend ist aber die Einordnung: Die Forschenden sagen nicht, dass hoher Zuckerkonsum plötzlich unbedenklich wäre. Sie argumentieren vielmehr, dass sich Empfehlungen nicht auf „Süße" als Geschmack richten sollten, sondern auf freie Zucker, Kalorienmenge und die Beschaffenheit von Lebensmitteln. Was die neue Studie tatsächlich untersucht hat: Der „Sweet Tooth Trial“ Im Zentrum der aktuellen wissenschaftlichen Debatte steht der sogenannte „Sweet Tooth Trial“, dessen Ergebnisse kürzlich im renommierten American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurden. Die Untersuchung widmete si...