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Auch wenige Minuten Krafttraining können etwas bewirken!

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  Wirkt wie ein Espresso, kostet kaum Zeit: Henning Wackerhage nutzt kurze Krafteinheiten zwischendurch. Warum das für Gesundheit und Fitness mehr bringt, als man denkt, erklärt der Sportbiologe von der TUM. Es sind stattliche Hanteln. Und sie stehen hier nicht zur Zierde. Eher zur Beweisführung. Denn Henning Wackerhage, 59, Sportbiologe an der TU München und ehemaliger Triathlet, ist eine Art Missionar. Das Krafttraining, so wie es früher zum Teil gesehen wurde, als Angeber-Sport für Strandprotzer, von seinem Klischee zu befreien und die frohe Botschaft zu verbreiten: Muskelaufbau ist zwar kein Allheilmittel, aber kommt ziemlich nah dran.   Herr Wackerhage, sollte jeder Mensch Krafttraining machen – egal, ob Kind oder Senior? Henning Wackerhage: Die kurze Antwort: Ja. Und die lange Antwort? Wir forschen mit unserer HyperMet DFG-Forschungsgruppe gerade zu den Gesundheitseffekten von Krafttraining und einer ausreichenden Muskelmasse. Im Grunde ist es so: Die Meinung...

Sarkopenie ist keine reine Muskelsache - Warum Deine Kraft schneller verschwindet als Deine Muskeln ?

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  Es gibt eine Beobachtung, über die sich die Altersforschung seit Jahren wundert: Menschen verlieren im Alter Muskelmasse – aber sie verlieren ihre Kraft deutlich schneller. Und manche Menschen legen sogar Muskelmasse zu und werden trotzdem schwächer. Wenn Sarkopenie wirklich in erster Linie Muskelschwund wäre, dürfte das nicht passieren. Genau an diesem Widerspruch setzt ein Beitrag an, der 2026 in The Lancet Healthy Longevity erschienen ist. Fünf international bekannte Forscher – darunter Luigi Ferrucci vom US-amerikanischen National Institute on Aging, Marco Narici und Brian Clark – schlagen vor, Sarkopenie grundlegend neu zu denken: nicht als Erkrankung des Muskels, sondern als Erkrankung des gesamten alternden motorischen Systems . Ich habe mir die Arbeit angeschaut und ordne für Dich ein, was daran wirklich neu ist – und was Du im Training daraus machen kannst. 1. Worum es in der Arbeit geht – und was für ein Text das ist Zuerst eine wichtige Einordnung, die in den meisten ...

Laktat-Gels: Neues Superfuel oder nur Hype?

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  Exogenes Laktat sorgt bei der Tour de France für Aufsehen. Mehrere WorldTour-Teams sollen Laktat-Gels testen. Was steckt hinter der neuen Technologie und wie viel Potenzial haben solche Gels? Die Tour de France galt schon immer als Experimentierfeld für sportwissenschaftliche Neuerungen. Ob Powermeter, Höhenzelte oder Strategien zur Kohlenhydrataufnahme: Was im Peloton erprobt wird, schafft es häufig einige Jahre später auch in den Amateurbereich. Aktuell rückt eine neue Entwicklung in den Fokus: exogenes Laktat, das unter anderem als ExoLactate-Gel vermarktet wird. Medienberichten zufolge testen bereits mehrere WorldTour-Teams diese Technologie unter Rennbedingungen. Auch Spekulationen, wonach Tadej Pogačar und weitere Spitzenfahrer entsprechende Produkte verwenden, kamen auf. Der Ernährungspartner des UAE Teams stellte jedoch klar, dass Pogačar auf der 6. Etappe Prototypen eigener Gels zu sich genommen habe. Diese ähnelten optisch den neuen Laktat-Gels stark. Offizi...

Mehrere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben mehrere 100 Millionen Euro an Beitragszahlungen bei riskanten Investments verzockt

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  Der Skandal um verspekulierte Beitragsgelder bei Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen nimmt dramatisch größere Ausmaße an. Bislang war bekannt, dass drei Kassen sowie drei Kassenärztliche Vereinigungen investiert hatten und einige von ihnen gegen die beteiligten Banken und Fondsanbieter klagen, weil sie sich „vorsätzlich getäuscht“ fühlen. Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR zeigen nun jedoch: Der Skandal ist offenbar deutlich umfangreicher als bisher angenommen. Demnach legten 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen über ein spezielles Finanzprodukt mehr als 500 Millionen Euro an Beitragsgeldern in zwei Immobilienfonds an. Als die Fonds später in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerieten, dürfte ein Großteil des investierten Beitragsgeldes verloren gegangen sein. Ein Anwalt spricht in einem Schreiben davon, dass 96 Prozent der Summen sich wohl „in Luft aufgelöst“ hätten.   Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR konnten insgesamt 17 Krankenka...

Die Gen Z altert biologisch schneller als die Nachkriegsgeneration

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  Krebs gilt noch immer als Krankheit des Alters. Doch weltweit erkranken immer mehr Menschen bereits vor dem 55. Lebensjahr. Forscher richten ihren Blick auf einen bislang wenig beachteten Faktor, der Hinweise auf das persönliche Krebsrisiko liefert. Wer mit Anfang 40 eine Krebsdiagnose bekommt, möchte Antworten. Hat man etwas falsch gemacht? Waren es zu viele Zigaretten, zu wenig Schlaf, die falsche Ernährung oder doch die Gene? Der Wunsch nach einer Erklärung ist ebenso menschlich wie quälend. Forscher der Washington University School of Medicine in St. Louis stellen die Frage anders: nicht, warum es den Einzelnen trifft, sondern warum es immer mehr Jüngere trifft. Zwischen 1990 und 2019 stiegen Krebsdiagnosen bei unter 50-Jährigen weltweit um 24 Prozent. Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher Daten von mehr als 154.000 Teilnehmern der britischen UK Biobank, die zu Studienbeginn jünger als 55 Jahre waren, sowie einer unabhängigen US-amerikanischen Gesundheitsdaten...